Integrierte Pflanzenschutzmodelle        
Sehr geehrte(r) Anwender(in).

Die vom Institut für Phytopathologie der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität (CAU) in mehrjähriger grundlagen- und anwendungsorientierter Forschungsarbeit entwickelten und geprüften IPS-Modelle (Integrierte Pflanzenschutzmodelle) gehen auf eine 20-jährige wissenschaftliche Arbeit zurück (1980-1990, Lehrstuhl Phytopathologie der Technischen Universität München-Weihenstephan). Dieser Forschungssansatz hatte eine an die jeweilige Epidemie sowie das Befalls- wie Schadensmuster des Feldbestandes orientierte Optimierung des Pflanzenschutzeinsatzes (Fungizide, Insektizide) zum Ziel. Dies entspricht im Sinne des Fachgebietes Phytomedizin einem bedarfsgerechten Pflanzenschutzmitteleinsatz und steht in gleichzeitigem Interesse von Praxis, Verbrauchern und Umwelt.

Alle Erkenntnisse der von uns entwickelten Integrierten Pflanzenschutzmodelle dienen dem Ziel, den Einzelerreger oder Erregerkomplex nach Ausnutzung natürlicher Begrenzungsfaktoren (Nutzung pflanzenhygienischer Anbausystemparameter) in Abhängigkeit funktioneller Bekämpfungsschwellen und Prognosen, durch geeignete Wirkstoffe und Dosierungen zu einem Zeitpunkt zu bekämpfen, in welchem durch den geringsten Input optimale biologische Effekte auf die Entwicklung der Pathogene und eine optimale Begrenzung des ökonomischen Schadens erzielt werden

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